Frequently asked Questions

Liebe_r Interessent_in,

Sie möchten eine Beratung oder eine andere Leistung des Instituts wahrnehmen. Vielleicht wollen Sie auch erste Informationen einholen und sich zwanglos einen Überblick verschaffen.
Für Sie haben wir zu diesem Zweck einige Grundmerkmale unserer Arbeit und einige der am häufigsten gestellten Fragen zusammengefasst. Stöbern Sie gerne etwas und zögern Sie nicht, uns persönlich anzusprechen.

Herzlichst, Ihr psychosoziales Institut

An wen richtet sich diese Praxis?

Unsere Meine Arbeit richtet sich an Einzelpersonen, Paare, Familien und Gruppen, sowie an Institutionen und Unternehmen. Das Anliegen kann dabei natürlich ganz unterschiedlich sein, wichtig ist jedoch nur eines, unser Angebot versteht sich als konsequent lösungsorientiert. Das bedeutet, dass wir z.B. in der Beratung nicht zwingend von Ihrem Problem wissen müssen, um Ihnen helfen zu können (Blind-Counseling).
Kinder und Jugendliche können meine Leistungen ab dem 14. Lebensjahr in Anspruch nehmen.

 

Welche Vorteile hat es, Selbstzahler von Beratungsleistungen zu sein?

Unsere Leistungen richten sich in erster Linie an Selbstzahler und können zum Teil steuerlich geltend gemacht werden (ohne Gewähr). Diese Konstellation hat folgende Vorteile:

  • Keine Behörde, kein Versicherer und keine andere Institution kann Anspruch auf Daten, Berichte oder ähnliches erheben. Ebenso besteht keine Auskunfts- oder Dokumentationspflicht.
     
  • Keine Bedenken oder Komplikationen bei Berufsunfähigkeits- oder Lebensversicherung, sowie Übernahmen in Beamtenverhältnisse.
     
  • Gesprächsinhalte müssen nicht schriftlich festgehalten werden, so sind Ihre Anliegen auch über Jahre hinaus sicher und können auch nicht nachträglich in andere Hände gelangen.
     
  • Kostenübernahmemöglichkeit durch Arbeitgeber oder steuerliche Erstattungsmöglichkeiten bei Coaching, Supervisions- und Weiterbildungsleistungen.
     
  • Keine bürokratischen Hürden und keine monatelangen Wartezeiten.
     
  • Absolute Anonymität. Sie müssen uns, wenn Sie das nicht möchten, keine personenbezogenen Daten offenbaren (Name, Adresse, Kontaktdaten, etc.).
     

Wozu dient das Erstgespräch?

Egal welche unserer Leistungen Sie in Anspruch nehmen, zunächst findet immer ein kostenfreies Erstgespräch (ca. 30 - 50 Minuten) statt. Dort schauen wir, ob "die Chemie" stimmt und ob wir die richtigen Ansprechpartner*innen für Sie sind. Außerdem dürfen Sie uns und unsere Arbeitsweise kennenlernen, alle Fragen stellen die Sie haben und natürlich auch ihr Anliegen schildern.

Für Beratung, Supervison und Coaching findet das Erstgespräch im besten Fall persönlich statt.
Wenn wir uns dann dazu entschließen, miteinander zu arbeiten, folgt zeitnah die erste kostenpflichtige Sitzung. Dort machen wir uns nocheinmal ein ausführliches Bild von Ihnen und wir beginnen mit ersten Interventionen.

Für die Planung von Dozenturen, Referententätigkeiten und Gruppenarbeiten stehen wir ebenfalls gerne persönlich zur Verfügung, jedoch reicht hier auch ein telefonischer oder schriftlicher Kontakt. Wir senden Ihnen dann zeitnah ein schriftliches Angebot mit Ausschreibungstext und inhaltlicher Beschreibung, sowie Ziel-, Zeit- und Kostenplanung.

Entscheiden wir uns gegen die gemeinsame Arbeit z.B. weil wir nicht die richtigen Ansprechpartner*innen für Ihr Anliegen sind, empfehlen wir Ihnen selbstverständlich Fachkolleg_innen, die Ihnen weiterhelfen können.
 

Was bedeutet eigentlich "psychosozial" ?

Der Begriff "psychosozial" beschreibt die Ausrichtung unserer Leistungen auf psychische und soziale Prozesse. Das ist wichtig, da z.B. Beratung auch für andere Themenfelder angeboten werden kann ( z.B. Ernährungsberatung oder Rechtsberatung) und so eine Unterscheidung vorgenommen wird.
Viele Kolleg_innen spezialisieren sich auf bestimmte Methoden, in unserer Praxis arbeiten wir  methodenintegrativ und nutzen so das Potenzial verschiedener Werkzeuge. Spezialisiert haben wir uns auf systemische Arbeitsweisen.

 

Wie lange dauert ein Beratungsprozess?

Wie lange wir miteinander arbeiten, hängt von Ihrem Anliegen ab. Sie sind jedoch an keine bestimmte Anzahl von Sitzungen gebunden und bestimmen selbst, wie oft sie kommen und wann der Beratungsprozess enden soll. In der Regel finden Sitzungen alle 2-4 Wochen statt,  aber bei Bedarf sind auch größere oder kürzere Abstände möglich. Häufig werden zwischen 3 und 10 Sitzungen wahrgenommen.
Grundsätzlich gilt, nach 25 Sitzungen endet für mindestens ein Jahr unsere Arbeit. Außerdem werden wir im Erstgespräch eine konkrete Ziel- und Zeitplanung vornehmen.

 

Wie endet ein Beratungsprozess?

Der Beratungsprozess endet, wenn Sie es wollen. Als BeraterInnen wünschen wir uns jedoch ein deutliches Signal, wenn Sie nun erst einmal nicht wiederkommen werden. Dies ist in manchen Beratungsprozessen schwierig und das verstehen wir  natürlich, eine Mitteilung kann dann aber gerne auch per E-Mail oder telefonisch erfolgen.

Wenn wir den Beratungsprozess regulär beenden, schließen wir mit einem ausführlichem Abschlussgespräch und einer Evaluation ab. Zudem nutzen wir den gemeinsamen Rückblick um Ihren persönlichen Entwicklungsprozess zu reflektieren, Lösungen abschließend zu verankern und einen Ausblick für Ihren weiteren Lebensweg zu entwickeln.
 

Was ist zu tun, wenn es Schwierigkeiten in der Beratung gibt?

Sollten wir bemerken, dass zwischenmenschliche oder prozessuale Beratungsprobleme auftreten, dann werden wir diese selbstverständlich mit Ihnen besprechen. Häufig treten diese in entscheidenden Zeitpunkten der Lösungsfindung auf und haben einen besonderen Wert für den Beratungsprozess. Deswegen ist es besonders wichtig, dass auch Sie mutig aussprechen, was in Ihnen vorgeht. Natürlich nehmen wir Kritik nicht persönlich, sondern sehe diese als wertvolles Feedback, dass für die gemeinsame Arbeit nutzbar gemacht werden kann.

Sollten jedoch Beratungsprobleme auftreten, die nicht kurzfristig zu beheben sind, empfehlen wir Ihnen gerne Kolleg_innen, mit denen Sie adäquat weiterarbeiten können. Des Weiteren haben Sie bei schwerwiegenden Konflikten immer die Möglichkeit den Ethikbeirat unserer Berufsverbandes zur Schlichtung einzuschalten (Ethikbeirat DGSF e.V.).
 

Warum findet Beratung nur persönlich statt?

Nicht in jedem Fall ist es notwendig, dass alle Beteiligten anwesend sind. Sogar bei den Themen Partnerschaft oder Familie ist es möglich, vorerst nur mit einer Person aus dem System zu arbeiten.
Eine Telefonberatung oder Onlineberatung ist jedoch (in der Regel auch für das Erstgespräch) nicht möglich und das hat verschiedene Gründe.
Zum einen tragen wir als Berater*innen die Verantwortung Ihnen einen gesicherten Rahmen für ihr Anliegen zu bieten. Dies geht nach unserem  Beratungsverständnis nur im persönlichen Kontakt. Es wäre ärgerlich und kontraproduktiv, wenn plötzlich die Telefonverbindung abbricht oder das Bild im Videochat genau im falschen Moment hakt. Zudem sind gerade nonverbale Signale wie die Körperhaltung, Geesten oder die Stimmlage  für uns entscheidende Faktoren im Beratungsprozess.

Ausschlaggebender Punkt ist jedoch, dass vor allem in Krisen und Notfälle eine Stabilisierung und Krisenintervention nicht sicher gehandhabt werden kann.

Sollten Sie Probleme haben, regelmäßig zu kommen (z.B. aufgrund der räumlichen Distanz), können die Sitzungen zum Beispiel in größeren Abständen, aber dafür zeitlich länger ( 90 Minuten anstatt 50 Minuten) stattfinden. Natürlich empfehle ich Ihnen aber auch gerne Kolleg_innen in Ihrer Nähe. Nutzen Sie dafür auch gerne die Suchfunktion der Mitgliederliste des DGSF e.V. (Systemische Fachleute DGSF e.V.).
 

Was bedeutet "zusammenarbeiten" ?

Als Berater*innen bieten wir Ihnen einen professionellen und strukturierten Rahmen für Ihr persönliches Anliegen. Wir bereiten uns für Sie vor, so dass wir Sie sensibel, ehrlich und aufmerksam begleiten können.
Im Sinne der "Zusammenarbeit" betrachten wir Beratung jedoch als einen wechselseitigen Prozess, so dass es in Ihren Händen liegt, die gemeinsamen Sitzungen mit Inhalt zu füllen und anschließend Lösungsideen in Ihrem Alltag auszutesten.
Zudem stellen wir immer wieder fest, dass Termine vereinbart und nicht eingehalten werden. Selbstverständlich gibt es dafür gute Gründe und diese respektieren wir. Unentschuldigte Sitzungen (Abmeldung mind. 48h vor Termin) werden jedoch mit einem Ausfallhonorar (50 %) berechnet, um den uns entstandenen Aufwand zu vergüten.

 

Termine nach Vereinbarung

Mo - Fr      08.00 bis 18.00 Uhr
Sa               08.00 bis 12.00 Uhr
So               Geschlossen

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Keine Heilkunde © Pascal Hartmann-Boll